31.05.11
Die SPG sch(l)ießt die Saison (Freienfeld) mit 5:1 ab!
Das war’s! Ende, Schluss, Aus, Amen! Die Saison 2010/2011 ist abgeschlossen und nun beginnt wieder die Zeit in der wir uns anderswie beschäftigen müssen/sollten! Das weibliche Geschlecht wird sich freuen: unsere 25 Luxuskörper stehen von nun an zur Verfügung und warten auf reichlich körperliche Aktivität während der Sommerpause. Hiermit gleich ein Aufruf an euch: Haltet unsere Jungs fit und standhaft, kocht reichlich und gesund, erspart ihnen hauswirtschaftliche Fleißaufgaben und verwöhnt sie durch süße & romantische nächtliche Aktivitäten. WIR WERDEN EUCH BELOHNEN!
Ach ja, Fußballgespielt wurde ja auch noch! Und wie es schon in den letzten Jahren war und es langsam aber sicher schon zur Tradition wird mutiert der letzte Spieltag zum absoluten Leckerbissen! Die Mannen aus dem Eisacktal wurden mit 5 Pigoli (wie es unser CT zu sagen pflegt) nach Hause geschickt! Fairerweise muss man hinzufügen, dass das Ergebnis doch etwas täuscht!
Wie schon letzten Sonntag in Teis hatte die SPG mehr vom Spiel. Ein Gegner aus Freienfeld wunderte sich schon zu Tode und fragte erschrocken: „Jo puttana, dei spiel jo mit 6 Stürma!“ Die SPG spielte Chance um Chance heraus. Die wohl beste Chance hatte unser Lieblingsladiner Giggs der den Ball per Freistoß an die Querlatte zimmerte! Die Truppe aus Freienfeld hatte vielleicht weniger vom Spiel aber sicherlich nicht weniger Chancen! Doch wie schon in den letzten Spielen hatten wir eine lebendige Mauer im Gehäuse! Komplimente an unseren Goalie Coco Gabriel Mair! Dann kam der Auftritt unseres Schönlings Brunner (ja meine Liebe Damen, der kann Fußballspielen auch noch). Er verwandelt einen Freistoß aus ca. 30 Metern direkt. Uiuiuiui!
Nach der Pause war das Spiel etwas ausgeglichener und unsere Mannschaft schaltete einen Gang zurück. Dennoch schafften die Mannen der SPG das 2:0 durch einen Zauberschuss unserer Nummer 10 Maurer der mit seiner schier unglaublichen und gleichzeitig unverständlichen Schusstechnik dem Torhüter keine Chance lies! Bald darauf folgte das 3:0 für unser Team. Nach Vorarbeit von Maurer hatte unsere Formica Atomica aus Rasen Tschogo Mair sichtlich (keine) Mühe den Ball im Gehäuse unterzubringen! Das Spiel schien entschieden. Doch dann haben die Freienfelder Schlachtenbummler doch nochmal Blut gerochen. Nach dem Anschlusstreffer von Markart (sein 24(!!!) Tor in dieser Saison, Komplimente) kam unser Team nochmal ins Schwitzen. Vielleicht war es auch nur die Hitze, aber bei einigen Spielern identifizierte ich deutlich nasse Hosen. Gott sei Dank hämmerte Markart den Elfmeter übers Gehäuse. Es hätte nochmal spannend werden können! Kurz darauf gelang unserer Mannschaft (bzw. dem Gegner) dann doch das alles entscheidende 4:1. Das Freistoßtor durch Neunhäuserer in der Schlussphase war dann nur noch Ergebniskosmetik!
Hiermit möchte ich mich im Namen der SPG bei allen Beteiligten für die doch erfolgreiche Saison bedanken. Wir sind mit der jüngsten Mannschaft der Liga in die Saison gestartet und haben einen starken 5. Platz herausgespielt! Bravo an alle!
Auch die multikulturelle Redaktion des Reservebankls gönnt sich nun eine Sommerpause und wünscht einigen wenigen viel Spaß beim Sommercamp der deutschen Rechtschreibung! Allen andere wünsche ich einen erholsamen Sommer und freue mich euch wieder in der Saison 2011/2012 begrüßen zu dürfen!
27.05.11
Saisonabschluss
Heute, am Freitag den 27.05.2011, findet im Rieserfernerstadium das Abschlusstraining der Saison 2010/2011 statt. Wie es die langjährige Tradition vorsieht, steht das wohl bedeutendste Spiel der Saison an. Futti vs. Vecci (=Jung gegen Alt). Diese seit vielen Jahren gespielte Partie hat in der Spielgemeinschaft höchste Brisanz und geht der Legende nach auf einen Zwischenfall vor 35 Jahren zurück: Als der damalige Kapitän einen erst in die Mannschaft nachgerückten Jugendspieler zurechtwies, meinte dieser: "Ba enk olta war wo gscheida des losts Fuißboll!" Darauf der Kapitain: "Enk junga Fetza seimos ollm no!" (Noch heute scheinen die entstandenen Spannungen zwischen Jung und Alt noch nicht vollständig abgebaut und können meist nur in langen Kabinenaufenthalten am Freitag nach Trainingsschluss bei 1-2 Kisten Bier in Schach gehalten werden).
Verlierer der Partie wird in der Regel über das gesamte darauffolgende Jahr daran erinnert dass er "die Pappn zi holtn ot"!
Um Ausschreitungen zwischen den beiden Teams unmittelbar nach der Partie in Grenzen zu halten halten, versucht die Vereinsleitung direkt im Anschluss mit Bier und Bratwurst die Gemüter zu beruhigen. Laut Gerüchten hat man dafür heuer eigens zwei 4-Sterneköche engagiert! Diesen sei heute besonderes Feingefühl bei der Zubereitung der Mahlzeit gewünscht! Viel Glück!
Verlierer der Partie wird in der Regel über das gesamte darauffolgende Jahr daran erinnert dass er "die Pappn zi holtn ot"!
Um Ausschreitungen zwischen den beiden Teams unmittelbar nach der Partie in Grenzen zu halten halten, versucht die Vereinsleitung direkt im Anschluss mit Bier und Bratwurst die Gemüter zu beruhigen. Laut Gerüchten hat man dafür heuer eigens zwei 4-Sterneköche engagiert! Diesen sei heute besonderes Feingefühl bei der Zubereitung der Mahlzeit gewünscht! Viel Glück!
23.05.11
Sonne und Regen in Teis Vilnöss!
Liebe Leute und Freunde der gepflegten Südtiroler Blasmusik, liebe Sportbegeisterte, liebe Frauen und liebe Kätzchen am Spielfeldrand. Ich weiß nicht wie ich diesen Spielbericht beginnen soll bzw. bin ich mir nicht sicher ob ich das gestrige Ereignis als "schön und spannend" bzw. als "Werbung für den Fußballsport" werten soll oder doch als einfach einen "völlig verkakten Sonntagnachmittag"! Warum dieser so verkakt war sag ich euch später.
Das Spiel begann äußerst intensiv und beide Teams gingen 120 Perzent. Bald stellte sich heraus, dass die SPG keinesfalls ein Häppchen wird und auch der Versuch der Teiser unsere Mannen mit fäschen Mienzen am Spielfeldrand zu irritieren blieb erfolglos. Beide Mannschaften spielten munter drauflos und boten teilweise sehr ansehnlichen Fußball. Die Teiser versuchten es immer wieder mit hohen Bällen auf deren 2 Stoßstürmer. Mit Erfolg! Nach einem langen Ball auf die Nummer 10 Profanter hatte dieser keine Mühe den Ball in unser Gehäuse unterzubringen. 1:0 für das Team aus Teis. Fazit der ersten Halbzeit: Teis hatte die besseren Chancen, die SPG mehr vom Spiel.
Mensch, langsam bin ich etwas skeptisch was unseren Drink in der Halbzeitpause angeht und möchte deshalb die WADA (World-Anti-Doping-Agency) bitten dieses höllische Spezialgemisch auf die Black-List zu setzen. Wie von der tarantel gestochen kam die Mannen des Trainergespanns Dai Zotti & Plattner EI EI Günther aus der Kabine und hatten gleich zu beginn einige gute Chancen. Die beste Chance hatte wohl Neunhäuserer. Seinen Schuss konnte der Keeper aber geradenoch ins Toraus befördern (Komplimenti Keeper). Teis hatte wie schon in der ersten Halbzeit die zwingerenden Tormöglichkeiten. Sogar den Elfmeter konnten sie in keinen Torerfolg ummünzen (Grande Coco!). Dann war es aber soweit: ca. 10 Minuten vor Schluss kam der große Auftritt der Nummer 10, der den Ball aus ca. 20 Metern mit Lichtgeschwindkeit ins Kreuzeck beförderte. Sogar der Schiri wusste die Aktion zu kommentieren:"mama mia, che botta!" Das war wohl der Genickbruch. In der 90. Minute hatte die SPG dann die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch Ullo Brunner scheiterte per Elfmeter am Torhüter Burger. Alle waren sich einig: Hätte er den Ball versenkt, hätten wir das Spiel noch 4 zu 2 gedreht! :)
Warum war es also ein verkakter Sonntagnachmittag meine lieben Leser des wohl hochwertigsten Fußballblogs Südtirols?
Wie schon letzes Jahr in Teis haben wir gestern wieder einen Spieler der SPG für längeren Zeitraum verloren. Dieser Jahr erwischte es Platzgummer Fabian, der ohne Eingreifen des Gegners sich das Kreuzband und Innenband im Knie riss. Solche Ereignisse stellen das sportliche Geschehen dann doch in den Hintergrund! Wir alle, wollen dir Fabian, alles Gute und Beste für die bevorstehende Verletzungspause wünschen! In an Johr isch olls wiedo guit Junge!!! KOPF HOCH!Das selbe gilt natürlich für Mutschlechner Patrick, der sich am Mittwoch beim Training ebenfalls das Kreuzband riss. So ein Pech! JUNGS DER WERT OLLS WIEDO!
Sodale liebe Manda und Mandarinen! Das wars! Zum Schluss wollen wir der äußert sympatischen Truppe aus Teis alles gute für das Spiel am kommenden Sonntag wünschen! Auch wenn wir ein Spiel gegen Teis/Vilnöss im kommenden Jahr vermissen würden, wollen wir euch trotzdem die Daumen drücken! Augn in die Londesliga mit enk und mir hoffen mir kem angaling nochen! :)
Servus die Wadeln!
Das Spiel begann äußerst intensiv und beide Teams gingen 120 Perzent. Bald stellte sich heraus, dass die SPG keinesfalls ein Häppchen wird und auch der Versuch der Teiser unsere Mannen mit fäschen Mienzen am Spielfeldrand zu irritieren blieb erfolglos. Beide Mannschaften spielten munter drauflos und boten teilweise sehr ansehnlichen Fußball. Die Teiser versuchten es immer wieder mit hohen Bällen auf deren 2 Stoßstürmer. Mit Erfolg! Nach einem langen Ball auf die Nummer 10 Profanter hatte dieser keine Mühe den Ball in unser Gehäuse unterzubringen. 1:0 für das Team aus Teis. Fazit der ersten Halbzeit: Teis hatte die besseren Chancen, die SPG mehr vom Spiel.
Mensch, langsam bin ich etwas skeptisch was unseren Drink in der Halbzeitpause angeht und möchte deshalb die WADA (World-Anti-Doping-Agency) bitten dieses höllische Spezialgemisch auf die Black-List zu setzen. Wie von der tarantel gestochen kam die Mannen des Trainergespanns Dai Zotti & Plattner EI EI Günther aus der Kabine und hatten gleich zu beginn einige gute Chancen. Die beste Chance hatte wohl Neunhäuserer. Seinen Schuss konnte der Keeper aber geradenoch ins Toraus befördern (Komplimenti Keeper). Teis hatte wie schon in der ersten Halbzeit die zwingerenden Tormöglichkeiten. Sogar den Elfmeter konnten sie in keinen Torerfolg ummünzen (Grande Coco!). Dann war es aber soweit: ca. 10 Minuten vor Schluss kam der große Auftritt der Nummer 10, der den Ball aus ca. 20 Metern mit Lichtgeschwindkeit ins Kreuzeck beförderte. Sogar der Schiri wusste die Aktion zu kommentieren:"mama mia, che botta!" Das war wohl der Genickbruch. In der 90. Minute hatte die SPG dann die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch Ullo Brunner scheiterte per Elfmeter am Torhüter Burger. Alle waren sich einig: Hätte er den Ball versenkt, hätten wir das Spiel noch 4 zu 2 gedreht! :)
Warum war es also ein verkakter Sonntagnachmittag meine lieben Leser des wohl hochwertigsten Fußballblogs Südtirols?
Wie schon letzes Jahr in Teis haben wir gestern wieder einen Spieler der SPG für längeren Zeitraum verloren. Dieser Jahr erwischte es Platzgummer Fabian, der ohne Eingreifen des Gegners sich das Kreuzband und Innenband im Knie riss. Solche Ereignisse stellen das sportliche Geschehen dann doch in den Hintergrund! Wir alle, wollen dir Fabian, alles Gute und Beste für die bevorstehende Verletzungspause wünschen! In an Johr isch olls wiedo guit Junge!!! KOPF HOCH!Das selbe gilt natürlich für Mutschlechner Patrick, der sich am Mittwoch beim Training ebenfalls das Kreuzband riss. So ein Pech! JUNGS DER WERT OLLS WIEDO!
Sodale liebe Manda und Mandarinen! Das wars! Zum Schluss wollen wir der äußert sympatischen Truppe aus Teis alles gute für das Spiel am kommenden Sonntag wünschen! Auch wenn wir ein Spiel gegen Teis/Vilnöss im kommenden Jahr vermissen würden, wollen wir euch trotzdem die Daumen drücken! Augn in die Londesliga mit enk und mir hoffen mir kem angaling nochen! :)
Servus die Wadeln!
21.05.11
SPG e le tre punc!
Am gestrigen Sonntag hat es die Spielgemeinschaft geschafft einen Vertrag zur engeren Zusammenarbeit mit der Redaktiung de Ladina unter Dach und Fach zu bringen. Vielen Dank!
Bona sera i ben odüs a Trail por la cronaca dal jüc al palé.
I a l´onú da scri le Bericht dla partida dla domenia passada te mia Lieblingssproche, co foss le LADIN DOLOMITAN!!!!!
La scuadra de ciasa, le Rasun, a soghé na gran partida cuntra i ghesc dal Schlern y a ensciö merite da se assigüré i 3 punc. Al è sté la partida segnada dal “debutto dei leoni”, con Ullo y Sigima Steff co a endo podü soghe dal pröm minut, do da mensc de Kronknstond.
L`allenadú Dai Zotti a atira proé da motivé sü sogadus, ”volle pulle encö, sonza tirar la Hondbremse”. La partida na nia motü man der bun. I ghesc a atira desmostrè söa qualité offensiva y a motü pro nosc portier Cocco a fa na gran parada desco en Kotze.
Do 10 minuc edl chel Albanese dal Schlern co ciafa la checena por proteste. Enzano ti al dit al arbiter, “ picio pimperle, met averda, chi te caci le nudl tal busc dal cü”.
Püc dedo vegnel fat le gol. Le palé ti röa tai pisc a Maurer co fesc en passaggio filtrante a Naina, co le controleia i le ficia te porta, Goooooool, endlich en gol; der velorene Sohn ist zurückgekehrt. Do le gol ne sozedel nia plü trep tal pröm tomp. Le Rasun controlleia la partida. Tla pause vegnel boü le solito tee con polbri magici. Al fesc faziun y l`allenadú se motiveia ciamo deplü, “volle cane jö per la Böschung, 120%”. La scuadra fesc tosc le 2 a 0 con Lasta Lu, co sla sogü merité por ci cal fesc por la scuadra.
Sön en contropiede garetel spo le gol dal 3 a 0 finale. L`autur dal gol è l`ater debuttante Ullo “sono bello, sono figo, sono semplicemente Ullo il ruba cuori”.
Enscö se assigureia i sogadus dal Rasun nia ma i 3 punti mo ince la kiste verda por en vendres y en grund por ji a allenamento….:)
Sodun, salüdi y a s´odei an doman…..
11.05.11
Ullo und das Spiel in Mühlbach
Die SPG entschuldigt sich für den etwas verspäteten "SPIELbericht" vom Spiel gegen Mühlbach! Des weiteren möchte sich die Redaktion von den folgenden Statements distanzieren und verweist Ullo Brunner neuerlich auf das Sommercamp der deutschen Rechtschreibung! Aber trotzdem DANKE! :)
AMEN!
Da es vom gestrigen Spiel nicht viel zu erzählen gibt, nehm ich mir die Frechheit kurz auf ein anderes Thema einzugehen. Da meine Schreibweise, Formulierung,… letztens kritisiert wurde, dachte ich mir, es sei an der Zeit meinen Kritikern, vor allem Studenten (Besserwisser, „Allesversteher“,…) die Augen zu öffnen und Sie eines Besseren zu belehren. Es muss einmal gesagt werden, dass der Großteil der UNI Besucher kaum einen Vogel vom Zaun gejagt hat und sich dennoch einbildet, als Theoretiker mehr zu verstehen als ein Praxisorientierter. Wenn man bedenkt, dass ein studierter, die selbe Zeit aufbringen muss: Eine Gebrauchsanweisung eines Hammers zwecks richtigen Haltens durchzugehen, währenddessen ein Handwerker ganze Häuser bauen könnte, stellt sich mir die Frage wer wohl mehr soziales Ansehen erlangen sollte,… Aber nichts desto trotz, einige UNI Absolventen schaffen es mit ihren überqualifizierten Fähigkeiten dennoch hochangesehene Jobs zu ergattern. ( z.B. Kellner beim Mojito in der Brunecker Altstadt,usw……………………………………………………………………………………………...) Sollte in Zukunft noch jemand meinen Satzbau kritisieren bzw mir ein Sommercamp der Deutschen Sprache vorschlagen, rate ich ihm vor Augen zu führen, welche Vollpfosten heut zu Tage die Mathura besitzen und dann noch ein Universitäts Studium einschlagen, anstatt sich nützlich zu machen und zum Beispiel den Kapuziner Waschtl zu bewachen oder abzubauen. Würden wir patreotisch denken, müsste jedem klar sein, dass nicht Studierte diesem Land ihr Reichtum beschert haben, sondern hartarbeitende Arbeitnehmer! Aber das brauch ich ja nicht unseren Schlauen Hypothesen Aufsteller zu vermitteln, denn Sie wissen das eh besser,…. Übrigens der von mir zuletzt verfasste Spielbericht, erfolgte innerhalb weniger Minuten, sodass ich nicht die Zeit aufbrachte, ihn ein zweites Mal durchzulesen und somit zu korrigieren. Aber jetzt genug von dieser moralischen Ansprache und den Intrigen, kommen wir zum wesentlichen. Zum gestrigen Spiel, gegen den ASV Mühlbach. C.T Dai Zotti griff wie zuletzt auf sein bewehrtes 4.1.2.2.1 Spielsystem zurück. Wobei Tobias Kofler alias Interista con tutto il cuore seinen ersten Einsatz von Beginn an hatte. Die Partie spielte sich hauptsächlich im Mittelfeld ab, wobei es eig. keine nennenswerten Chancen gab, wie von der Dolomitenzeitung richtig zitiert wurde. Wie einst Lothar Motthäus zu sagen pflegte:“ Des wor a Planetenkick vom feinsten!“Einige Zuschauer dachten sich sicher, es spiele ASV Chancenlos gegen SPG Willenlos… und hätten sie doch das traumhafte Wetter anderswo genossen. Zum Glück kam jeder Spieler nach den lang andauernden 90 Minuten auf seine Kosten, bei einer köstlichen Mamutpizza. Sie war nämlich extrem groß und äußerst schmackhaft. Zudem war die Glühbirne des Lokales kaputt, meinte zumindest ein Mannschaftsmitglied, aber ich glaube S.F. hatte wohl zu viel Restalkohol vom Tag zuvor.;)
AMEN!
03.05.11
Ein Dreifuß rettet der SPG den Sieg!
Wer am Sonntag ins Rieserfernerstadion aufbrach um sich ein Schmankerl der Tiroler Fußballkunst zu gönnen, der lag wohl falsch! Unser CT Postale bezeichnete das Spiel gar als „Guerra del calcio“ und Plattner Günther verwechselte das Spielfeld wohl mit dem Gehege des Löwenzwingers als er 10 Minuten vor Schluss das Stadion zu beben brachte! Schlussendlich muss man sagen: Wir haben den Krieg gewonnen! Und wie das im Krieg nun mal so ist, gewinnt nicht immer der bessere Kämpfer sondern manchmal auch die Truppe mit den besseren Schützen! Die Reischinger Bodentruppe stellte sich als kämpferisch starke Artillerie heraus, wobei man anmerken muss, dass Zielschießen wohl nicht zu deren Spezialität gehört! Aber alles der Reihe nach.
Das Spiel begann etwas zerfahren. Die Mannen aus Reischach versuchte es vor allem mit hohen Bällen auf die stark aufspielende Nummer 10 Wissthaler, der den Ball immer wieder gefährlich auf Bierbauer verlängerte. Unsere Truppe bevorzugte die feine Art des Ballilespiels, aber irgendwie gelingt es uns momentan nicht gute Chancen herauszuspielen. Und so blieb es in Hälfte 1 bei einem zerfahrenen 0 zu 0 mit einigen kleinen (S)Ketcheinlagen!
In der Halbzeitpause muss unser Betreuer Christian die „Sali Minerali“ wohl in den falschen Behälter geleert haben. Wie die Gallier kamen die Mannen vom Partyplateau aus der Kabine und überraschte unsere Hintermannschaft mit einem Bollwerk an Angriffen. Aber wie das im Abstiegskampf nun mal so ist, kommt auch noch der Teufel ins Spiel und ein Torhüter der wohl unbezwingbar schien! Tutma Leid Mando!
Dann kam der große Auftritt unseres Dreifuß aus Geiselsberg der mir vor dem Spiel schon eine höllische Leistung versprach! Gerade mal 4,2 Minuten auf dem Feld schoss unser kleiner Afroamerikaner das erste Mal ein! Abseits, meinte der Schiedsrichter! Mandl i woas et, warimo et sicho! Keine 10 Minuten später ging die Duploshow weiter! Nach perfekter Vorarbeit von Guscho Gabriel Messner, startetet die Black-Rocket in Richtung gegnerisches Tor und flankte den Ball regelrecht ins Kreuz-Eck. Gewaltig Burli!
Reischach drängte auf den Ausgleich, aber es wollte heute einfach nicht sein! Wir wünschen ihnen hiermit viel Erfolg für den Rest der Saison und hoffen natürlich, dass ihr es doch noch schafft! Ein Derby ist nun mal ein Derby und man kann einfach nicht genug davon kriegen! Aufgeht‘s JUNGS!!!
KRAFT SPG!
18.04.11
Et zi höach augn....
Die Redaktion bedankt sich bei unserem Schönling für den "Spielbericht"! Gleichzeitig möchten wir U.B. auch zum Sommercamp der deutschen Rechtschreibung und Satzbaus einladen! Nichts für ungut mein Lieber! :-)
Hallo liebe Brüder und Schwestern,…
Heute habe ich (Ullo, die wahre Schönheit Rasens) die „Ehre“ den Spielbericht des gestrigen Spieles zu verfassen…
Wir spielten gegen den drittplatzierten ASV Steinhaus, weit abgeschlagen von der Zivilisation, umgeben von zahlreichen Almhütten, Alpenrosen, Weideflächen,…( Meereshöhe ca.1991,02 Meter). Man muss aber hinzufügen, dass die dort vorhandene Sportanlage sich in einem wirklich gutem Zustand befindet, die erst vor kurzem von Grund auf erneuert wurde. Vor allem die Bar bescherte einigen wenigen („in di zwa oltn hosn“) keinen „Heimwärtsgang.“ (Ich wurde gezwungen meine „Taxista“ Berufung unter Beweis zu stellen. Wie sich herausstellte, ein ebenbürtiger Holzer Sepp)
Heute habe ich (Ullo, die wahre Schönheit Rasens) die „Ehre“ den Spielbericht des gestrigen Spieles zu verfassen…
Wir spielten gegen den drittplatzierten ASV Steinhaus, weit abgeschlagen von der Zivilisation, umgeben von zahlreichen Almhütten, Alpenrosen, Weideflächen,…( Meereshöhe ca.1991,02 Meter). Man muss aber hinzufügen, dass die dort vorhandene Sportanlage sich in einem wirklich gutem Zustand befindet, die erst vor kurzem von Grund auf erneuert wurde. Vor allem die Bar bescherte einigen wenigen („in di zwa oltn hosn“) keinen „Heimwärtsgang.“ (Ich wurde gezwungen meine „Taxista“ Berufung unter Beweis zu stellen. Wie sich herausstellte, ein ebenbürtiger Holzer Sepp)
Jetzt zum Spiel, das 2:1 endete zugunsten Steinhauses. Es begann nicht so gut für Rasen, denn der Heimmannschaft gelang es schon nach wenigen Minuten ein Tor zu erzielen. Nach längerem hin und her entwickelte sich zu Gunsten unserer Mannschaft eine Chance, Luca alias „ital. ARNOLD SCHWARZENEGGER“ gelang es dem Ball zu erobern und gemütlich Richtung Tor zu spazieren, ehe es zu einen brutalen Foul des gegnerischen Torhüters knapp außerhalb des 16er kam… Klar Rot… Der Freistoß konnte nicht verwertet werden. Weiter ging es in der Partie. Obwohl Steinhaus nur noch zu 10 spielte, konnten sie sehr gut mit unseren 11 mithalten. In einer leichten Druckfase unseres Clubs, gelang es unserem irischen Nationalspieler Gabriel Maurer alias sexyest man 2011(keine Frau hat ihn bisher zurückgewiesen) mit dem Leitspruch“ I can do this“ aus rund 20 Metern ein Tor zu erzielen… Mit 1:1 ging es in die Pause, danach spielte sich die Partie eher in Mittelfeld ab, bis es Maurer( leider nicht aus unserem Team) ein Tor zu erzielen…Dabei ist uns leider ein Missgeschick ins unserer Abwehr passiert. Kopf hoch, wie es so schön heißt, aus Fehlern soll man ja gänzlich lernen… Bis zu den letzten Minuten ereignete sich meiner Meinung nach, nichts mehr nennenswertes… Noch 1.Aktion ging zugunsten Steinhauses gut aus. Ein Spieler unserer Mannschaft wurde im gegnerischen 16er gefoult, doch der Schiri (a oschtia) ließ Vorteil laufen, denn der Ball war noch heiß im Spiel, aber zu unserem Leid wurde die Chance mit unfairen Mitteln gestoppt. (Ein Gegner klärte die Kugel über das Tor. Schwere Herzens muss ich anerkennen, dass der ASV verdient gewonnen hat. Sie hatten ungebändigten Einsatz und Willen.
Fazit Mando; In schlechtn momentn sig man in zusommenholt! In guita zeitn is et schwierig zi harmoniern… Also hond afs herz, opfo breng und charakta zagn!! Denkt an des… danke fis aufmerksame lesn, ich gebe wieder zurück zum Herrn Zingerle,….. ZINGERLE: Ja meine Damen und Herrn, das wars wiedermal aus dem schönen Antholzertal,… Zerstöre mich
Fazit Mando; In schlechtn momentn sig man in zusommenholt! In guita zeitn is et schwierig zi harmoniern… Also hond afs herz, opfo breng und charakta zagn!! Denkt an des… danke fis aufmerksame lesn, ich gebe wieder zurück zum Herrn Zingerle,….. ZINGERLE: Ja meine Damen und Herrn, das wars wiedermal aus dem schönen Antholzertal,… Zerstöre mich
12.04.11
E` solo calcio e non guerra!
Hiermit möchte sich die Redaktion wieder einmal bei unserem fleißigen Studenten Kreiza Mutschlechner Tom bedanken der kurzfristig für den wiedermal verhinderten Ulrich Brunner (man vermutet Fotoshooting bei Armani Underwear) in die Zentrale nach Innsbruck eingeflogen ist! Donke dir!
Der Bericht:
Ich möchte vorwegnehmen, dass ich mit beiden Füßen fest im Studium stehe und kaum Zeit für andere, vielleicht wichtigere Sachen, aufbringen kann. Aus diesem Grund fällt dieser Spielbericht, den ich in meiner halbstündigen Mittagspause niedergepinselt habe etwas kürzer aus, als der von letzter Woche. Beginnen möchte ich die Spielanalyse mit einem Eintrag aus dem Gästebuch der Steinhauser Homepage, welchen ich kürzlich gelesen habe. Ich zitiere: „die rasna seite isch do grieschte bleidsinn, dens gibt!!“ Das habe ich mir natürlich zu Herzen genommen und beschlossen auch weiterhin einen „Bleidsinn“ zu schreiben. Nun lasse ich das unsinnige Geschwafle aber kurz beiseite und komme zum Spiel gegen Vintl: Wie auch letzten Sonntag hat sich unsere Mannschaft fest vorgenommen den zweiten Dreier in der Rückrunde einzufahren, um an der oberen Tabellenhälfte anklopfen zu können. Schon im Voraus wussten wir alle, dass dies ein hartes Stück Arbeit werden sollte, denn es waren insgesamt 5 Stammspieler nicht mit von der Partie. Capitano Steinkasserer Gabriel musste seinen neugeborenen Schützling ins Taufbecken halten, Dieter „Alpecin“ Schatzer fällt aufgrund einer hartnäckigen Bauchmuskelzerrung für längere Zeit aus, Elmar „Chefkellner“ Giggs Feichter war gesperrt, Gabriel „Zitrusfrucht“ Zitturi leidet an einer Bänderzerrung und Gregor „Hausfrau“ Dipoli hatte Knieprobleme. Die junge Mannschaft rückte aber wieder ein großes Stück zusammen und zog an einem Strang. Das Spiel begann äußerst kampfbeton und war von vielen Fouls gekennzeichnet. Große Torchancen waren wiederum Mangelware, die beiden größten auf Seiten der SpG hatte mit Sicherheit der junge Hellweger, der an diesem Sonntag seinen 18. Geburtstag feierte. Einen vom zentralen Mittelfeld gespielten Lochpass nahm der oben genannte Held in Strumpfhosen nicht an, da er dachte er stehe im Abseits. Hätte er ihn angenommen, dann wäre er alleine auf das Vintiler Tor zugelaufen und wahrscheinlich zum Torerfolg gekommen. Hätte und Wäre gibt es aber nicht im Fußball, jedenfalls nicht in dem der SpG. Die zweite große Torchance hatte wiederum Hellweger, diesmal umspielte er den gegnerischen Torwart gekonnt und hatte das leere Tor vor sich, seine stramm geschossene Rakete ging aber knapp über das Gehäuse. Trotzdem ein Kompliment an unseren Jungspunt aus dem Antholzertal, der an diesem Sonntag aufopferungsvoll kämpfte und bis zum Umfallen lief. Auch auf der Gegenseite gab es kaum Chancen, die vielversprechendste vereitelte unser Tormann Gabriel „Coco Bello“ Mair gekonnt, in dem er mit einer glanzvollen Parade den wuchtigen Schuss an die Oberlatte lenkte und somit ins Toraus beförderte. In der ersten Halbzeit geschah nichts Aufregendes mehr und so entschied sich der Schiedsrichter, welcher meiner Meinung nach eine solide Leistung ablieferte, beide Mannschaften in die Kabinen zum Halbzeitbier zu schicken. In unserer Halbzeitansprache betonte der Trainer, ich zitiere: „E`solo calcio e non guerra!“. Da ich dies aufgrund meiner Sprachkenntnisse nicht übersetzen und interpretieren konnte, kontaktierte ich einen professionellen Dolmetscher, der mir diesen Satz ins Deutsche bzw. Dialekt übersetzte. Es sollte soviel bedeuten wie: Manndo, mir sein et in Krieg sondon af an Fuißbollplotz und sem spieltaman, wie is Wort schun sog, awin Ballile. In der zweiten Halbzeit wurde aber wieder derselbe Planetenkick gezeigt, wie in Halbzeit eins. Wahrscheinlich haben einige Spieler die Ansprache unseres Trainers in der Halbzeit falsch interpretiert, wie ich selbst auch, und haben anstatt mit dem richtigen Ballile, mit ihren Ballilan herumgespielt. Auf beiden Seiten waren keine nennenswerten Torchancen vorhanden, jedoch in den letzten Minuten des Spiels hätte Vintl das Spiel für sich entscheiden können. Eine Flanke von der linken Seite fand in der Mitte einen Abnehmer und dieser köpfte den Ball in Richtung des langen Pfostens. Gabriel „Coco Bello“ Mair war aber wieder zur Stelle und vereitelte auch diese Chance gekonnt. Somit endete das Spiel mit einem 0:0 Unentschieden. Schlussendlich hilft es beiden Mannschaften nicht großartig weiter und es scheint so, als könnte die SpG nicht mehr gewinnen. Vielleicht wäre es besser, wieder auf ein 4-4-2 Spielsystem umzustellen und es mit zwei Spitzen zu probieren, anstatt nur mit einer, magari fallen dann mehr Tore. Erwähnen möchte ich nochmals das Comeback unseres Tormanns „Cocco“, der in der Hinrunde eine schwere Gesichtsverletzung erlitt, jetzt aber wieder mit von der Partie ist und dies glanzvoll unter Beweis stellte.
Sodale meine Freunde der Musikkapelle Oberwielenbach, meine halbstündige Mittagspause ist somit wieder zu Ende und ich muss hungrig und mit leeren Magen wieder in die Schule, damit ich etwas dazulerne und mit der Zeit dann vielleicht auch in der Lage bin, die italienischsprachigen Anweisungen unseres Trainer richtig zu verstehen.
Proscht und Amen des Untodochkantenhucka!
04.04.11
„Hitzige“ Schlacht in Gsies
Die Redaktion dankt dem Mann mit der wohl dicksten Praline der Welt für den ausführlichen Spielbericht! Grande Kreiza! :-)
Sodale liebe Freunde der Rieserferner Buam, am gestrigen Sonntag war es wieder soweit: das Oberpustertaler Derby in der 1. Amateurliga zwischen der SpG und Pichl Gsies stand auf dem Programm. Bereits die ganze Woche wurde unsere Truppe von Trainer Postale Piero und Co-Trainer Plattner „Zinte“ auf diesen bevorstehenden Krieg vorbereitet. Wie schon erwartet, folgte uns eine große Ultraschaft nach Gsies um uns lautstark zu unterstützten. Aber nun zum Spiel: unsere Mannschaft nahm sich viel vor und kam auch gut aus der Kabine, in der Anfangsviertelstunde wurde der Ball flach gehalten und es kamen ein ums andere Mal sehenswerte Spielzüge zustande, sodass die Gsieser Hintermannschaft unter Druck gesetzt werden konnte. Zwingende Torchancen schauten zum Leitwesen aller aber leider nicht heraus. Im Laufe des Spiels dachte sich unsere Mannschaft dann, warum einfach wenns auch kompliziert geht, so wurde der Ball immer wieder hoch nach vorne gespielt. Wahrscheinlich wurden einige unserer Akteure durch die leichtbekleideten weiblichen Zuseher am Spielfeldrand abgelenkt und konnten daher den Ball und so manch anderes Körperteil nicht mehr am Boden halten. In Folge kam der Gegner besser ins Spiel und die Partie wurde immer ausgeglichener, gute Torchancen waren aber auf beiden Seiten eher Mangelware. Jetzt verlagerte sich der Kampf um den Ball immer mehr ins Mittelfeld und den Spielern flogen die Bälle um die Ohren, wie einst die Kugeln den Soldaten im Krieg. Die Partie war äußerst kampfbetont, sodass der Schiedsrichter nach jedem dritten gespielten Pass Foul pfiff, dies sorgte nicht nur auf dem Spielfeld für so manches Unverständnis, sondern auch auf der Trainerbank. Der Unparteiische lies sich nicht lange pflanzen und verwies unseren Trainer Dai Zotti des Platzes, um dem Geschrei ein Ende zu bereiten. Der Gegner aus Gsies wurde vor allem durch Standartsituationen gefährlich, konnte diese aber in keinen Torerfolg ummünzen. Vor der Halbzeitpause noch ein kleiner Aufreger, nach einem unglücklichen Missgeschick unserer Hintermannschaft gelang es einem gegnerischen Stürmer den Ball zu erobern und in Richtung Strafraum zu sprinten, Dieter „Alpecin“ Schatzer war aber zur richtigen Zeit am richtigen Ort und konnte diese Torchance zunichte machen. In der zweiten Halbzeit sollte alles besser werden, jedoch war dem nicht so. Unserer Truppe war wohl die Frühlingshitze zu Kopf gestiegen, sodass wir mit unseren Köpfen und Gedanken noch in der wohl gekühlten Kabine oder am Strand in Jesolo waren. Dies nutze die Mannschaft aus Gsies natürlich aus und setzte unsere Hintermannschaft zunehmend unter Druck. So kam es wie es kommen musste: ein Gegenspieler zog von der Seite in Richtung Strafraum und konnte nur mehr durch unfaire Mittel gestoppt werden. Elfmeter, Sackl Zement!! Jürgen Sinner trat an und verwandelte sicher. Nach diesem Gegentreffer gab es einen Kurzschluss in Schatzers Oberstübchen, sodass er lautstark anfing zu prüllen, wie einst die Gorillas im tiefen Dschungel. Dieser Weckruf schien zu wirken und unsere Akteure wachten wieder aus ihrem Tiefschlaf auf, versuchten jeden Ball zu erobern um den Anschlusstreffer zu erzielen. Infolge wurde das Spiel ausgeglichener und das Spielgeschehen verlagerte sich wieder ins Mittelfeld. Im Mittelabschnitt der zweiten Halbzeit bekam unsere Mannschaft einen Freistoß außerhalb des Sechzehners zugesprochen, Elmar „Giggs“ Chefkellner Feichter trat an, schoss eine scharfe Flanke in Richtung zweiten Pfosten, wo unser Capitano Steinkasserer Gabi zur Stelle war und das runde Leder mit seiner herrlich braungebrannten Glatze in Richtung Tor köpfte. Der Ball fing aufgrund dieses wuchtigen Kopfballs Feuer, sodass der gegnerische Tormann den Ball wie eine heiße Kartoffel fallen lies. Steinkasserer Gabi reagierte am schnellsten und buxierte den Ball mit seinem großen Zeh ins Netz. Jawohl Manndo, Ausgleich!! Perfektigscht! Apropo heiße Kartoffel: mir kam zu Ohren, dass in vergangener Zeit einige unserer Spieler des Öfteren vom weiblichen Geschlecht auch wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen wurden. So nicht meine lieben Frauen, gel! Anhand des oben genannten Vorfalls noch eine neue Bauernregel von mir: „Manndo mörkt enk, das Nachstochern mit dem großen Zeh beim Ball oder auch beim weiblichen Geschlecht, kann oft alles zum Positiven wenden!“ Einzig und allein Platzgummer Fabian ist von dieser Regel ausgeschlossen, da er schon seit einigen Monaten ein undefinierbares Leiden an seinem großen Zeh hat. An dieser Stelle gute Besserung von mir und möge Gott Erbarmen mit dir haben. Nun aber wieder zum Spiel. Infolge des Ausgleichs versuchten beide Mannschaften den Siegtreffer zu erzielen. Die Methode war auf beiden Seiten die gleiche: hohe Bälle wurden nach vorne gedräscht, in der Hoffnung noch ein Tor zu erzielen. Solche wurden aber keine mehr geschossen, sodass alles beim Alten blieb. Nennenswert ist mit Sicherheit das Comeback von unserm Schönsten Ullo „Mister Universum“ Brunner, er kam die letzte Viertelstunde zum Einsatz und wirbelte wie ein kleiner Schneesturm durch die Gsieser Hintermannschaft und verschaffte unseren Akteuren in der Abwehr das ein oder andere Mal eine Verschnaufpause. Fazit zum Spiel: man sah nicht den erwünschten Kombinationsfußball, wie man es vom Fernsehen gewöhnt ist, aber ein Derby lässt nun mal keine Wünsche offen und so wurde es eine regelrechte Schlacht um die 3 Punkte. Im Großen und Ganzen geht meiner Meinung nach eine gerechte Punkteteilung in Ordnung und beide Mannschaften können damit zufrieden sein. Am kommenden Sonntag ist die Truppe aus Vintl im Rieserfernerstadion zu Gast. Wir hoffen wieder auf eine vollgefüllte Südkurve und lautstarke Unterstützung unserer Ultraschaft. Das wars von mir, ich gebe wieder zurück in die Sendezentrale zu Sigi „Sigima“ Steff. Proscht und Amen des Untodochkantenhucka!
28.03.11
Wieder kein Heimsieg 2011
Die Redaktion bedankt sich bei Ryan Babel Schuster Florian für die hervoragende Auslegund des Spiels am Sonntag:
Nach dem glücklichen Sieg letzte Woche in Milland hieß es für unsere Truppe wieder Punkte sammeln, denn auch in den hinteren Regionen konnten die Teams allesamt eifrig punkten. Nach dem kurzen Aufenthalt in der Türkei (siehe unten stehenden Bericht von unserem Ballkünstler Fanes Sennes Lu) leitete Chefcoach Dai Zotti wieder das Training, da sich unbestätigten Gerüchten zufolge der Vertragspoker mit der türkischen Nationalmannschaft aufgrund von Kommunikationsbarrieren zerschlagen haben soll.
Die Spg startete gut in die Partie und konnte sich mit einigen schönen Kombinationen erste Chancen herausspielen. Dann allerdings kam die kalte Dusche: Nach einem Freistoßtrick schaltete unsere Abwehr zu spät, sodass der Gegner mit einem abgefälschten Schuss in Führung gehen konnte. Hardigattn!!
Die Mannschaft zeigte sich zwar bemüht, konnte in der Folge jedoch nicht an die Anfangsleistung anknüpfen. So ging es mit einem 0:1 Rückstand in die Pause.
Man startete voll motiviert und entschlossen in die 2. Halbzeit, der Ausgleich ließ auch nicht lange auf sich warten: Tschoggo, mit der mit Abstand schönsten Frisur auf dem Spielfeld (weibliche Frisuren wurden bei der Umfrage übrigens nicht berücksichtigt) entwischte seinem Gegenspieler und konnte im 16er nur mehr unfair vom Ball getrennt werden. Elfmeter!! Zitrusfrucht trat an und konnte nun endgültig beweisen, dass die eigens montierten Boxen im Rieserfernerstadion dem gewaltigen Torjubel auch eine 2. Woche standhalten würden. Dies gelang und er schob den Ball trocken ins rechte untere Eck! Jaaa, Ekstase, Freude, Zuversicht pur!! Die Mannschaft spielte weiter munter nach vorne und versuchte in Folge, die Führung zu erzielen. Das Trainerduo entschied sich, mit Tom für den wiederum unermüdlich rackernden
Vigiler Giggs, einen frischen Spieler einzuwechseln, was sich nur 10 Sekunden (!!!) später als absoluter Glücksgriff erwies. Kreiza (siehe Bild) tauchte nämlich ganz allein vor dem gegnerischen Tor auf und lupfte den Ball zur Überraschung aller mit der RECHTEN Keule über den Torhüter! Ganz nach dem Motto: " Wieso oanfoch, wenns kompliziert a geht?!" In der Folge wurde sogar ein Erdbeben der Stärke 1,4 auf der Richterskala gemessen - so sehr bebte das Rasner Stadion, unfasslich!!
Nach dem Vorsprung versucht die Spg, den Sack zuzumachen, beste Chancen wurden aber leider nicht verwertet. Und so kam es, wie es kommen musste: Ein Spieler von Rodeneck konnte mit etwas Glück eine flache Hereingabe von rechts in unserem Tor unterbringen, sodass das Spiel mit einem für uns etwas enttäuschenden 2:2 Unentschieden endete.
Positiv hervorzuheben war jedoch die spielerische Leistungssteigerung nach dem Grottenkick auf dem Kartoffelacker letzte Woche in Milland. Dieser Trend gilt nun fortzusetzen, erwartet uns nächste Woche doch das schwierige Derby im Gsiesertal. Also liebe Frauen, Mando, Hooligans und Flitzer: Unterstützt uns auch dort wiederum lautstark, sodass weitere Punkte auf unserem Konto verzeichnet werden können!! Weiters positiv hervorzuheben ist der Auftritt unseres kleinsten, der heute wohl der Größte war. Kreiza Keule Duplo el Spritzigo Tom Mutschlechner musste heuer noch nicht oft auf der Bank verharren. Sein Einsatz nach der Einwechslung muss man ganz klar als "BEISPIELHAFT" hervorheben!
Danke, Habediehre und tschi vediamo prossima domenica.. Pfiot Gott olloseits!!
21.03.11
Hoch und weit heißt Sicherheit!
Die Redaktion bedankt sich ba Fannes Sennes Lu für die Berichterstattung! Narrisch! :)
Große Nervosität machte sich in den Köpfen einiger Spieler und den Vorstandsmitgliedern der SPG Rasen-Antholz-Olang vor der Partie in Milland breit. Würde man mit einem Sieg an den oberen Tabellenrand anschließen können oder mit einer Niederlage in Richtung Abstiegsstrudel treiben. Schlusslicht Reischach konnte bereits am Samstagnachmittag mit dem zweiten Sieg in Folge in der Hinrunde verpasste Punkte gutmachen. Auch der Club vom Ritten war bereits am Samstag in der Lage drei Punkte einzufahren und somit das Feld von hinten her zu verdichten.
Während Trainer Dai Zotti einen mehrtägigen Auslandsaufenthalt in der Türkei machte (Gerüchte um eine Übernahme der dortigen Nationalelf scheinen sich wohl zu verdichten), bereitete Co-Trainer Plattner Günther die Truppe auch bei schlechten Trainingsbedingungen vorbildlich auf die Wochenendbegegnung vor.
Der längere Vorspann des heutigen Berichts kann als eine Art Platzhalter interpretiert werden, da Redakteur Sigima Steff stets eine gewissen Längenumfang fordert und für die Spielanalyse im wesentlichen ein Satz ausreichen würde:
Das in der 17. Minute von Mair Joachim erzielte Tor konnte von unserem Team über die 90 + 3 Minuten gerettet werden. Punkt.
Vom Spielfeld war es nicht 100%ig zu erkennen, aber mir schien doch als hätte sich mancher der Zuschauer am Spielfeldrand übergeben. Andere klagten über starke Nackenschmerzen angesichts der vielen über ‘hohe und weite‘ Strecken geschlagenen Bälle die nicht versuchten die Angreifer zu servieren, sondern lediglich den eigenen Kasten aus der Schussreichweite des Gegners zu bringen.
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| Tschogoooaaaal |
In jedem Fall war vor allem die so oft gezeigte und prinzipiell den Genen der Rasner Spieler innewohnende Fähigkeit spielerisches Können an den Tag zu legen zu vermissen. Während die Mannschaft aus Milland auch bei den makaberen Bodenverhältnissen spielerisch tätig zu werden suchte beteiligte sich die Spielgemeinschaft nur kämpferisch am Spiel. Dann die 17. Spielminute: Fast aus dem Nichts ein lang geschlagener Ball aus dem Mittelfeld, der Flügelflitzer Elmar Feichter alias Ryan Giggs nicht unschön in Szene setzte, die Flanke in den Sechzehnmeterraum verwandelte Joachim Mayr gekonnt. Ein Gefühl der Zufriedenheit schien die gesamte Mannschaft dann wohl zu übermannen. Man ließ sich oft zu weit in die eigene Hälfte zurückfallen und zahlreiche Standartsituationen bescherten den Hausherren Tormöglichkeiten. Sehr ähnlich gestaltete sich der zweite Abschnitt der Partie. Milland bemühte sich zwar gefährlich vor Schatzer aufzutauchen, schaffte dies aber lediglich bei ruhenden Bällen. Und da schien Zitti und Co am gestrigen Spieltag nur schwer zu überwinden. Entlastende Angriffe waren Mangelware, der Wille zum Sieg jedoch stets vorhanden. Schließlich war es Glück, Schatzers Kopfbedeckung und ein klein wenig Unvermögen das der Heimmannschaft die erneute Niederlage bescherte.
Als positives Fazit der Partie können wohl nur die 3 Punkte und der Wille der Mannschaft die Partie zu gewinnen angesehen werden. Immerhin ist damit nach drei Spieltagen und 5 Punkten der selbe Auftakt wie bereits in der Hinrunde gelungen, und das gegen meiner Meinung nach 3 keinesfalls schwache Gegner. Bravo Mando!
14.03.11
Schwaches Remis in Rasen!
Am Sonntag gastierte der ASV Ritten im Rieserfernerstadion. Am Donnerstag flatterte ein Schreiben des CONI (Nationale Olympische Komitee) in die Kommandozentrale der Redaktion. Vor dem Spiel müsse die Nationalhymne ertönen, verlautete es aus dem Papier. Die Drähte liefen heiß, von „El Presidente“ Hainz wurden die nötigen Moneten besorgt und eine Soundanlage wurde von den hintersten Winkeln des Antholzer Tales angekauft. Ein Dank gilt den Soundcheckern, die die Anlage am Samstag mit viel Fleiß installierten. Nomoul Grazie Mille.
Zum großen Bedauern konnte die „Inno dei Mameli“ nicht abgespielt werden da unser MC ABC, Sigima, I bin do Steff, das Lied auf dem Nachtkästchen vergaß!! Brutal Schoude!
Doch nun zum Spiel, das Trainergespann schickte dieselbe Mannschaft auf den braunen Rasen wie vorigen Samstag in Natz. Die 1. Halbzeit war nicht sehr ansehnlich. Die Mannschaft wirkte nervös und hatte nicht den Mut den Ball flach laufen zu lassen, deshalb wurde immer wieder mit hohen Bällen agiert. Zahlreiche ungenaue Pässe bei beiden Mannschaften senkten das Spielniveau. Keiner Mannschaft gelang es gute Torchancen heraus zu spielen. Halbzeit.
Die 2. Halbzeit agierte die SPG selbstbewusster und begann Fussball zu spielen. Der Ball rollte besser durch die Reihen und man tauchte einige Mal vor dem gegnerischen Kasten auf, doch klare Torchancen resultierten dabei keine.
Dann die 60. Minute. Schnell ausgeführter Freistoß auf der linken Seite, „Fannes Sennes“ Lu schickt „El Fisico Peintna“ die rechte Seite entlang, setzt sich gegen den gegnerischen Spieler durch, flankt zur Mitte, der gegnerische Verteidiger kann zwar klären aber zu kurz und „Tschoggo“ drischt das Leder unhaltbar in die Maschen. 1 zu 0!
Kurz darauf hatte die SPG noch eine gute Möglichkeit. „Pescatore Much“ setzt sich auf der linken Seite durch, schickt Tschoggo in die Gasse, der vom Gegenspieler im 16er zu Fall gebracht wird. Doch der Pfiff des Unparteiischen blieb aus! Klarer Elfer hardigattn!
Dann kamen die Gäste besser ins Spiel und schossen auch den Ausgleich. Eine schöne Ballstaffete auf der rechten Seite und der Rittner Stürmer schoss durch einen Schuss ins lange Eck den Ausgleich.
Danach passierte nicht mehr viel und die Partie endete 1 zu 1. Unterm Strich geht die Punkteteilung in Ordnung. Nächsten Sonntag ist die Mannschaft in Milland zu Gast. Die Redaktion ist sich sicher, dass es nächsten Sonntag eine Leistungssteigerung der Mannschaft geben wird. Bis sem, habet die Ehre!
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Tabelle
| Pl. | Mannschaft | Pkt. |
| 1. | Pichl Gsies | 30 |
| 2. | Freienfeld | 23 |
| 3. | Vintl | 22 |
| 4. | SPG RAO | 19 |
| 5. | Mühlbach | 19 |
| 6. | Hochpustertal | 18 |
| 7. | Ridnauntal | 18 |
| 8. | Bruneck | 16 |
| 9. | Barbian | 16 |
| 10. | Terenten | 15 |
| 11. | Milland | 13 |
| 12. | Schlern | 9 |
| 13. | Feldthurns | 7 |
| 14. | Steinhaus | 6 |
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